Dr. med. Axel Arlt

Dr. med. Axel Arlt

Facharzt für Plastische Chirurgie, Facharzt für HNO-Heilkunde

Ärzte mit gleichem Fachgebiet:

Höre alle und entscheide selbst.

und

Das Leben hat mehr als einen Sinn, und es gibt Dinge, für die zu engagieren sich lohnt....

Gesundheitsportal imedo
« Ich habe meinen Beruf gewählt, weil... »

ich als kleiner Junge schon Kopfunfallchirurg werden wollte.

Ich wusste damals zwar nicht, dass es diesen Berufszweig so gar nicht gibt. Für mich war aber klar, dass ich ein Chirurg werden wollte, der am Kopf operieren kann und Menschen hilft, die bei Unfällen schwere Gesichtsverletzungen erlitten haben.

Darin bestärkt haben mich letzten Endes meine Weisheitszähne. Wegen Fehlwachstums mussten mir die entfernt werden. Mein Operateur, Chefarzt einer großen Universitätsklinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, hat mich vor der OP gefragt, „was ich denn mal werden will“. Über meine Antwort hat er damals so sehr den Kopf geschüttelt, dass er mir diese „in dem Alter total verrückte Idee“ unbedingt ausreden wollte.

Jedenfalls hat er damals mit meiner Mutter gesprochen und mich zu einem Schulferienpraktikum in seine Klinik eingeladen, damit mir durch die Realität der großen OPs und den Anblick von echten Gesichtsverletzungen „mal die Augen geöffnet“ werden sollten. Statt mich abzuschrecken, hat mich das alles aber nur noch mehr fasziniert und bestärkt.

Als junger Arzt bin ich dann in der HNO-Klinik von meinem damaligen Chef „ausgewählt“ worden, um mich um die plastischen Operationen in seiner Klinik zu kümmern. Über die vielen Nasenoperationen und die rekonstruktiven Operationen bei Tumor- und Unfallpatienten bin ich dann in die Plastische Chirurgie gekommen.

Dort habe ich viel gesehen und (mit-)operiert. Doch die Gesichtschirurgie mag ich immer noch am liebsten. Deshalb habe ich mich auf die Gesichtschirurgie spezialisiert und mache heute in unserer Praxisklinik in Hamburg ausschließlich Operationen und Behandlungen des Gesichtes.


« Meine liebste Freizeitbeschäftigung ist... »

1.) meine Familie,
2.) Musik hören (ich meine richtig gut gemachte Musik, v.a. Klassik und Jazz aus einer Zeit, als Musiker noch mit Zeit, Liebe und Hingabe für die Musik gelebt und komponiert haben),
3.) Gespräche mit Freunden und interessanten Menschen,
4.) Telefonieren (zumindest behaupten andere von mir, das Telefonieren eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen sei)
5.) Sport, Natur, Philosophie, Reisen


« Eine prägende Erfahrung war... »

ein schwerer Autounfall, bei dem ich Menschen mit schweren Kopfverletzungen gesehen habe, und eine schwere Erkrankung meines Vaters, die aus heiterem Himmel auftrat und das Leben unserer Familie radikal verändert hat


« Mein Praxisalltag... »

ist spannend und abwechslungsreich. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich tatsächlich mein Hobby (Operieren) zu meinem Beruf machen konnte.


« Wenn ich Gesundheitsminister wäre, würde ich... »

1.) den Menschen endlich die Wahrheit sagen über die tatsächlichen und in Zukunft noch zu erwartenden Beitragserhöhungen und Leistungseinschränkungen. Wenn ein Gesundheitssystem (angeblich) zu teuer ist und nun Kosten eingespart werden sollen, dann darf man nicht behaupten, dass weiterhin alle Leistungen bezahlt würden. Vielmehr muss man den Menschen und Patienten offen sagen, welche Leistungen nicht mehr bezahlt werden und ihnen dann auch die Möglichkeit geben, sich gegen die nicht gedeckten Risiken selbst zu versichern (und sei es durch ein zusätzliches alternatives Versicherungssystem).

2.) mich dafür einsetzen, dass das Geld der Versicherten wieder mehr beim Patienten ankommt. Ein System, dessen Selbstverwaltung und Bürokratie, Verwaltungsapparate der Krankenversicherungen und Funktionäre Unsummen der Beiträge verschlingen, die nie am Patienten ankommen, kann nicht gesund werden. Jeder Betrieb mit einer derartigen Kosten-Nutzen-Relation wäre in einer freien Marktwirtschaft nicht überlebensfähig.


« Mit Naturheilmitteln und/oder alternativer Medizin... »

habe ich gute Erfahrungen gemacht und bin deshalb einverstanden damit – solange sie überlegt und verantwortungsvoll eingesetzt werden und die notwendige schulmedizinische Diagnostik (und Therapie) nicht vernachlässigt wird.


« Es erfüllt mich mit Stolz... »

wenn ein Mensch aus eigener Kraft und mit seinen eigenen Fähigkeiten seine Sache gut macht.

Ich hatte keinen Sponsor und musste mir mein Studium und meine Ausbildung selbst finanzieren - dass ich das geschafft habe, macht mich heute schon ein bisschen stolz.

Während meiner Ausbildung hatte ich mehrere außergewöhnliche Lehrer, die zu den absoluten Top-Experten ihres Fachgebietes gehörten. Ich bin stolz, dass ich ihr Schüler war.


« Mein Favorit unter Omas Hausmitteln... »

Tee (Kräutertees, grüner Tee), die Extrakte der Ringelblume, Sprangersche Heilsalbe


« Das Internet ist für mich... »

eine tolle Informationsquelle für die Erstsuche. Genau für diese erste Suche und Orientierung nutze ich das Internet selber mit Begeisterung.

Und die Errungenschaft der email mit ihrer quasi Echtzeitgeschwindigkeit finde ich einfach sensationell.

Aber zugleich bereitet es mir Sorgen, zu erleben, wie viele Menschen sich (allein) auf das verlassen, was sie im Internet lesen. Denn die Anonymität des Internets lässt auch viel Raum für Missbrauch und Täuschung.

Ich denke, mit dem Internet ist es wie mit vielen anderen Dinge im Leben: Es ist eine zweischneidige Sache, man muss lernen, sinnvoll damit umzugehen und sollte sich auch der Kehrseite stets bewusst sein.


« Mein Lebensmotto... »

Höre alle und entscheide selbst.

und

Das Leben hat mehr als einen Sinn, und es gibt Dinge, für die zu engagieren sich lohnt.


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